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Copyright © 2010/11 by Enrico Stahl
Unsere Eckpunkte in der Jugendarbeit
Für den Erfolg einer Mannschaft kommt es auf eine gute Mischung an: Ältere Mitspieler bringen gereifte Erfahrungen ein, die jüngeren neue Perspektiven.
Wo sich die Stärken ergänzen, hier Überblick und Standfestigkeit, dort Improvisation und Lauflust, sind die Weichen gut gestellt: für den Gastronomischen
Berich heute und – nicht weniger wichtig – für morgen.
FRÜHE BINDUNG HÄLT AM BESTEN
Die Zukunftsfrage eines Kochvereins ist auch eine Frage der Jugend. Sein Überleben hängt nicht zuletzt von der Einstellung der heranwachsenden
Generation ab. Nur wenn es gelingt, sie erstens für den Verein und zweitens für freiwilliges Engagement zu begeistern, wird sich auch künftig etwas
bewegen. Der Grundsatz lautet: Je früher desto besser, denn ...
• die in jungen Jahren entstandenen Bindungen sind besonders haltbar: eine große Zahl der erwachsenen Ehrenamtlichen hat bereits frühzeitig
Mitverantwortung übernommen;
• „junges Engagement“ hilft den Vereinen, sich weiter zu entwickeln: Jugendliche bringen nicht nur neue Kompetenzen mit und kreative Ideen ein, sie
geben auch dem Vereinsleben Impulse;
• junge, überzeugte Vereinsmitglieder sind für andere Jugendliche die glaubwürdigsten Vereins-Fürsprecher und deshalb die beste Werbung für die
Mitgliedschaft.
JUNGE WOLLEN MITMISCHEN
Junge Menschen zu begeistern, setzt voraus, dass sie sich begeistern lassen. Manche bezweifeln das und sprechen von der „Null-Bock-Generation“.
Zurecht? Das ist für Kochvereine und für die Gastronomie, die solchen Nachwuchs dringend brauchen, eine Herausforderung: Auch wenn die Jungen noch
nicht immer genau wissen, was sie wollen (schließlich ist die Jugend eine Experimentierphase), so haben sie meist doch klare Vorstellungen von den
Bedingungen, unter denen sie gern (in der Küche) mitmachen und (im Verein) mitwirken.
• Die Aufnahme neuer Angebote ins Vereinsprogramm.
• Ein Trainingskonzept, das die Leistungsfähigkeit vor allem über den Spaß am kochen fördert.
• Eine Umfeld, mit dem sich Jugendliche identifizieren können.
• Und, das gilt für die Mitgliedschaft genau so wie fürs Ehrenamt: Mitspracherechte! Denn für Jugendliche gilt mindestens so sehr wie für
Erwachsene, dass Selbstverwirklichung und Mitverantwortung die stärkste Bindungskraft entfaltet und die Lust aufs Mitmachen steigert.
GUTE ENTWICKLUNG DANK ERFAHRUNG UND ERFOLGEN
Verantwortungsgefühl entsteht nicht durch Vorträge. Und Selbstbewusstsein kommt nicht von selbst. Für beide Seiten der Persönlichkeitsentfaltung sind
positive Erfahrungen nötig, denn nur was man selbst erlebt und gemeistert hat, hinterlässt nachhaltige Spuren. Ob im Verein oder in der Küche
Verantwortungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit fördernDamit junge Menschen lernen, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.
Aber für junge Menschen gilt ganz besonders, dass man (auch) aus Fehlern klug wird.
KONTAKTE KNÜPFEN, MAUERN ÜBERWINDEN!
Richtig gute Mannschaftsspieler warten nicht geduldig, bis der Ball mal den Weg zu ihnen findet. Sie laufen sich frei und bieten sich an! Das ist auch für
die Nachwuchsgewinnung unseres Kochvereins ein prima Rezept!